Karriere

Trainees bei JLL: Berufsanfänger auf dem Weg zur Führungskraft

JLL hat sein Trainee-Programm 1998 als Pilotprojekt in Frankfurt gestartet. Seit 2016 sind auch weitere deutsche Standorte integriert. Mittlerweile haben rund 90 Trainees das Programm in deutschen JLL-Niederlassungen absolviert und ihre Karriere dadurch erfolgreich gestartet.

Was ist das JLL Trainee-Programm eigentlich?

Timo Tschammler

Timo Tschammler, CEO JLL Germany

Als spezielle Form des Berufseinstieges ist das Trainee-Programm besonders für Uni-Absolventen ein beliebter Weg. Im Laufe eines Jahres erfolgt eine systematische, mit dem Teilnehmer abgestimmte Rotation durch die Abteilungen und Funktionsbereiche des Unternehmens.

Das Trainee-Programm bei JLL besteht aus vier verschiedenen Stationen: Die ersten drei Stationen werden vor Beginn des Programms ausgesucht, während die letzte Station im Laufe des Jahres gewählt werden kann. Neben den klassischen Bereichen wie Asset Management, Investment, Leasing und Valuation kann in nahezu alle weiteren Bereiche rotiert werden. Seit JLL das Programm ins Leben gerufen hat, wurde es kontinuierlich weiterentwickelt. Gab es damals mit Frankfurt nur einen einzigen Standort, an dem Trainees ausgebildet wurden, sind es heute mit Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München in der Regel fünf Standorte. Auch die Anzahl der Trainees pro Jahrgang hat sich deutlich erhöht – auf bis zu zwölf Trainees bundesweit.
Pioniere und Vorbilder

Wir haben uns mit einigen Pionieren des Trainee-Programmes bei JLL unterhalten. Mit unserem CEO Germany, Timo Tschammler, und den Absolventen des Programms haben wir so Stimmen aus den unterschiedlichsten Wirkungsbereichen des Unternehmens zusammengetragen.

Timo, welche Bedeutung hat das Trainee-Progamm aus Sicht der Unternehmensführung für JLL?

Timo Tschammler (CEO Germany): Das Trainee-Programm hat bei JLL eine lange und erfolgreiche Tradition. Wir möchten jungen und qualifizierten Hochschulabsolventen einen möglichst breiten Einblick in das Immobiliengeschäft in einem internationalen Kontext ermöglichen. Das Programm ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Personalentwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund eines zunehmenden „War for Talents“. Wir sehen es als eine Investition in die Ausbildung unseres Führungskräftenachwuchses, denn als genau solche sehen wir unsere Trainees in der Zukunft. Wir haben hierfür einige positive Beispiele im Unternehmen, zuletzt an prominenter Stelle in der Besetzung des Postens unseres Regional Managers Stuttgart durch den ehemaligen Trainee Georg Charlier.

Wir haben heute einige Absolventen hier, die aus erster Hand berichten können. Seit wann seid Ihr bei JLL und wie seid Ihr damals auf das Programm aufmerksam geworden – vor allem, als diese Position seinerzeit noch nicht so bekannt war?

Yama Mahasher (Director, JLL): Ich bin im Oktober 2011 zu JLL gekommen. Nach einem allgemeinen BWL-Studium und einigen Praktika sowie Werkstudententätigkeiten in der Immobilienbranche war ich zuletzt bei einem Developer tätig und habe dann, durch Freunde bei JLL, vom Trainee-Programm erfahren. Ab da ging alles recht schnell.

Jan Drehsen (Director Residential Investment, JLL): Ich habe das Trainee-Programm zwei Jahrgänge später, also 2013 bis 2014 absolviert. Als Quereinsteiger, nach meinem betriebswirtschaftlichen Studium, habe ich mich online über die Top-Arbeitgeber in der Immobilienwirtschaft informiert und bin dann schnell auf das Programm bei JLL gestoßen. Spätestens nach dem Assessment-Center war ich endgültig überzeugt von dem Unternehmen und der Stelle.

Mit welcher Erwartungshaltung seid Ihr damals in das Traineejahr gestartet? Bei Euch war das Programm zwar nicht mehr in den Kinderschuhen, aber doch noch weitaus weniger eingespielt als heute.

Marina Matic (Senior Research Analyst, JLL): Ich bin mit der Erwartung gestartet, dass ich direkt ins operative Geschäft eingebunden werde und mir somit ein Bild vom ‘Daily Business‘ machen kann. Außerdem war es für mich persönlich wichtig, herauszufinden, welcher Bereich mir am meisten liegt. In allen Abteilungen wurde ich als vollwertiges Mitglied ins Team eingebunden, meine Erwartungen waren somit erfüllt.

Ihr konntet mittlerweile einige Erfahrungen sammeln, das Trainee-Programm aus einer neutralen Position betrachten und erleben. Wie würdet Ihr es aus heutiger Sicht einschätzen?

Yama Mahasher: Ich denke, ich kann für uns alle sprechen, wenn ich sage, dass wir bis heute voll und ganz vom Trainee-Programm überzeugt sind. Es hat uns geprägt und gefördert. Viele Elemente von damals sind heute noch zu erkennen, es hat sich aber auch sehr viel verändert in den vergangenen Jahren. Besonders mit der sich schnell verändernden Arbeitswelt und der zunehmenden Digitalisierung in unserem Unternehmen müssen wir uns gleichermaßen schnell entwickeln. Deshalb wird das Trainee-Programm in einem stetigen Wandel bleiben und das muss es auch. Wir müssen uns schließlich als Unternehmen immer wieder neu erfinden. Doch wenn wir weiterhin über den Tellerrand hinausschauen, mutig sind und uns nicht mit dem Erreichten zufriedengeben, dann können wir auch für die kommenden Generationen als attraktiver und moderner Arbeitgeber agieren.

Zum Abschluss noch die Stimme eines frischen Absolventen. Jochen, hast Du noch einen Tipp für die kommenden Traineejahrgänge?

Jochen Bernard: Tatsächlich habe ich einen hilfreichen Tipp für Euch: Nutzt diese einmalige Gelegenheit, das Unternehmen in allen Facetten kennenzulernen, von den Menschen bis hin zu den verschiedenen Aufgabenbereichen, und eure Fähigkeiten zu entdecken. Baut Euch ein breitgefächertes Netzwerk auf und nutzt die Chance, die verschiedenen Arbeitsbereiche der Immobilienbranche zu verstehen und kennenzulernen. So bietet Euch das Programm den optimalen Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben.

Ein Beitrag von Manuel Hafen und Jochen Bernard, beide Consultants bei JLL.


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